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Die Struma - ein Überbegriff

Die Bezeichnung "Struma" wird grundsätzlich als Überbegriff für alle Arten von Veränderung, Vergrößerung oder Funktionsstörung der Schilddrüse verwendet, verursacht meistens durch das Entstehen von einem oder mehreren Knoten (Knotenstruma - Struma uninodosa/multinodosa) oder durch eine diffuse Vermehrung des Schilddrüsengewebes (diffuse Struma). Das übliche Volumen einer normalen Schilddrüse (10 bis 20ml) kann durch das Wachstum erheblich zunehmen, durchaus 100 bis 200 ml betragen und in Einzelfällen auch über 1000ml groß werden und beträchtliche mechanische Beschwerden verursachen.

Bei normaler Funktion spricht man von "euthyreoter Struma", bei Überfunktion von "hyperthyreoter Struma" (Autonomie / Immunhyperthyreose) und bei Krebserkrankung von "maligner Struma" (Schilddrüsenkrebs, Karzinom).

schilddruesen

Grosse Struma gutartig

210a Grosse Struma gutartig 1a P1030423

Grosse Struma bösartig

210b 20131220 145326

Grosse Struma Rezidiv bösartig

210c grosse Struma bösartig 1a DSC03173   Kopie (2)

Riesenstruma bösartig

210d grosse Struma bösartig Mandl gescanntes Photo besser

 

Das Schilddrüsengewebe kann eine normale Schilddrüsenfunktion, eine Überfunktion (z.B. Immunhyperthyreose M.Basedow) oder auch eine Unterfunktion (z.B. bei Thyreoiditis Hashimoto) mit einem entsprechenden Beschwerdebild aufweisen.

Gleichermaßen können Schilddrüsenknoten eine normale Funktion (warmer Knoten), eine Überfunktion (heisser = autonomer Knoten) und eine Unterfunktion (kalter Knoten) aufweisen.

 

211 kalte knoten 212 solit
Szintigramm kalter Knoten  Szintigramm heisser Knoten